Camino Aragonés – HÄNGEN.BLEIBEN.
Immer wieder bleiben wir hängen – weil der Moment so schön ist und wir ihn bis zuletzt auskosten möchten. Weil eine Aussicht so umwerfend ist...
Immer wieder bleiben wir hängen – weil der Moment so schön ist und wir ihn bis zuletzt auskosten möchten. Weil eine Aussicht so umwerfend ist...
Das Leben besteht aus unzähligen Momenten und manche davon sind so besonders und bewegend, dass wir uns ein Leben lang an sie erinnern möchten.
Untendrunter oder obendrüber? Alles eine Frage der Perspektive. Es ist und bleibt dasselbe Kloster, derselbe Fels.
Das Leben ist so bunt, wie man es sich ausmalt. Also ganz schön bunt – schließlich erfindet es jeden Tag neue Farben.
Beim Betrachten des Fotos geht mir plötzlich auf, welche Symbolkraft in diesem Bild steckt: So wie die Sonne hier aufgeht, so lässt der Camino auch bei uns ganz viel aufgehen.
Brücken gibt es so einige auf unserem Weg. Schließlich folgen wir in weiten Teilen dem Rio Aragón, der sich im Laufe des Weges vom kleinen Gebirgsbach zum Fluss wandelt.
Nichts bleibt gleich, Leben ist Erneuerung und mit jedem Schritt, den wir gehen, verändert sich etwas - und sei es nur unser Blick auf die Dinge.
Der Camino Aragonés führt vom Pass in den Pyrenäen bis zum Camino Francés bei Puente la Reina. Er soll der Ursprünglichste unter den Unentdeckten sein.
Irgendwo auf unserer letzten Etappe zwischen Schweich und Trier fällt mir plötzlich dieser Farn mit dem einzelnen Laubblatt ins Auge. Und sofort habe ich die Worte "gut gebettet" im Kopf.
"When nothing goes right, go left!" Wie heißt es so schön: Wir haben immer eine Wahl. Eine Wahl, welchen Weg wir einschlagen. Eine Wahl, wie wir unser Leben gestalten möchten.